Des manuels comme vecteurs de transferts culturels. Circulations transcantonales de savoirs scolaires au prisme des manuels d’histoire, d’instruction civique et d’allemand en Suisse (19e-20e siècles)

Alexandre Fontaine, Aurélie de Mestral et Viviane Rouiller

Kantonsübergreifende Verbreitung schulischen Wissens in der Schweiz mit Hilfe von Schulbüchern der Fächer Geschichte, Deutsch und politische Bildung (1830-1950)

Ziel dieses Artikels ist es, die kantonsübergreifende Verbreitung schulischen Wissens in der Schweiz unter Verwendung aktueller methodologischer Entwicklungen im Bereich des Kulturtransfers zu analysieren. Schulbücher (und Lehrmittel) sind dabei als Vektor des kulturellen Transfers zu verstehen. Dieser erlaubt die Verbreitung und Aneignung vielfältigen Wissens, verbunden mit der gleichzeitigen Konsolidierung kantonaler, regionaler oder nationaler Identitätsnormen. Der Artikel beabsichtigt im Zuge der Analyse der Schulbücher in den Fächern Geschichte, politische Bildung und Deutsch die These der Transfermechanismen zu stärken, zumal Schulbücher zwischen den Kantonen der Schweiz und auch über nationale Grenzen hinaus zirkulierten.

Schlagworte: Kulturtransfer, Schulbücher und Lehrmittel, kantonsübergreifende Verbreitung von Wissen, politische Bildung, nationale Geschichte, Deutschunterricht