Der Übergang von
der Ausbildung in die schulische Praxis gilt seit jeher als
eine komplexe Angelegenheit. Drei Institutionen – die
Pädagogischen Hochschulen BEJUNE, Freiburg und Wallis – haben
den Versuch unternommen, einen an Bronfenbrenner orientierten
Ansatz für die Berufseinführungsphase in den Lehrberuf
zu testen. Dieser ökosystemische Ansatz stellt den Novizen
in den Mittelpunkt von fünf konzentrischen Systemebenen
und hat die Forschenden zu sechs Hypothesen angeregt, die
empirisch getestet werden konnten. Eine Auswahl von insgesamt
186 Studienabgängern hat im Frühling 2006 auf einen
Fragebogen geantwortet. Das Strukturgleichungsmodell ermöglichte
es, Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen der Wahrnehmung
der eigenen Kompetenz, den Arbeitsbedingungen, der Grundausbildung
sowie der Einschätzung, wie erfolgreich der Berufseinstieg
bewältigt wurde. Die Ergebnisse unterstreichen die zentrale
Bedeutung der Rahmenbedingungen bei der Anstellung, der Einschätzung
der Novizen zum Erfolg ihres Berufseinstiegs sowie ihres
Engagements an der Schule. |