Die Studie stellt die
Situation zu Mobbing-Erfahrungen in den Bundesländern
Hessen
und Sachsen im Überblick dar und greift dabei auf die
Daten der Erhebungswelle
2006 der HBSC-Studie zurück. Es wird untersucht, inwieweit über
den Migrationshintergrund
der Schüler hinaus andere Variablen der individuellen
bzw. der
Klassen- und Schulebene Einfluss haben.
Etwa ein Drittel der Befragten gibt an, bereits Mobbing-Erfahrungen
gemacht zu
haben; ungefähr ein Viertel ist bereits als Mobbing-Täter
auffällig geworden. Zudem
erweist sich bei den Tätern das Geschlecht, das Alter
sowie die Heterogenität bzw. der
Migrantenanteil in der Klasse in unterschiedlicher Weise als
relevant. Der Migrationshintergrund
hat lediglich in Hessen Gewicht. Schüler mit niedrigerem
sozioökonomischen
Status zeigen ein erhöhtes Risiko, Mobbing-Opfer zu werden.
Heterogene
Klassen haben in Hessen einen positiven, in Sachsen einen ambivalenten
Einfluss. |