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Seit der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts gibt es in den meisten schweizerischen
Kantonen eine moderne, staatlich garantierte und öffentlich
kontrollierte Volksschule, die sowohl die Erziehung als auch
die Bildung der Kinder sichert. Die Gründungen der modernen
Volksschulen laufen in vielen Kantonen in einem sehr begrenzten
Zeitraum ab, obwohl die vorherige Bildungslandschaft von Heterogenität
geprägt war. Zu diesem Institutionalisierungsprozess der
modernen Volksschulen möchte der vorliegende Artikel einen
Forschungsbeitrag leisten, indem ein Fallbeispiel historisch
kontextualisiert wird. Im Zentrum steht die These, dass die
Institutionalisierung der Volksschule als eine logische historische
Konsequenz der Entwicklungen innerhalb des bestehenden Bildungsmarktes
verstanden werden kann. |
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