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Der Beitrag basiert auf
Untersuchungen zu didaktischen Interaktionen im Französischunterricht
(Thema : Satzmodelle). Die Ergebnisse weisen auf zwei Bereiche
im Verlauf didaktischer Situationen hin. Es wird gezeigt, dass
topogenetische Bedingungen (Topogenese, verstanden als Entwicklungsraum
von LehrerInnen wie auch von SchülerInnen in Auseinandersetzung
mit dem Wissen) für den Aufbau und die Entwicklung von
Wissen in einer Klasse (Chronogenese, verstanden als gesteuerter
Prozess des Wissensaufbaus in einer Klasse) bestehen: Entscheidend
sind auf Seiten des Lehrers/der Lehrerin die Antizipation der
Generierung von Alternativhypothesen durch die SchülerInnen
und die Eindeutigkeit des Unterrichts in Relation zum Unterrichtsgegenstand.
Zwei zentrale Fähigkeiten der SchülerInnen werden
anhand einer Grammatiklektion vorgestellt und illustriert: Der
bewusste Umgang mit wie auch die Nutzung syntaktischer Veränderungen.
Dabei wird auch die Rolle des impliziten grammatikalischen Wissens
der Schüler diskutiert. |
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