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Die Zusammensetzung der
Schülerschaft beeinflusst die individuellen Leistungen
der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in der Schweiz – das
haben Analysen der PISA-Daten 2000 und 2003 gezeigt. Es stellt
sich die Frage, warum eine Konzentration von Schülerinnen
und Schülern mit sprachlichen und sozio-ökonomischen
Benachteiligungen in bestimmten Schulhäusern nicht einfacher
verhindert werden kann. Einen Einblick in den Prozess der sozialen
Segregation von Gemeinden und Wohnquartieren bieten Theorien
der sozial-räumlichen Differenzierung und der Wohnortswahl.
Vor diesem theoretischen Hintergrund wird der Zusammenhang
von Gemeindemerkmalen, wie zum Beispiel der Steuerbelastung
oder der Wohnatmosphäre, mit dem Wohnort von gutsituierten
Personen deskriptiv untersucht. Ebenfalls gezeigt wird in diesem
Beitrag der Einfluss des Reichtums von Gemeinden auf die Ausstattung
ihrer Schulhäuser. Die theoretischen und empirischen Erkenntnisse
machen deutlich, dass die Wohnortswahl statushoher Personen
im Zusammenhang steht mit der sozialen Entmischung der Schülerschaft
in Schweizer Schulhäusern. Mehrfachbelastungen ergeben
sich dadurch vor allem für fremdsprachige, sozial benachteiligte
Jugendliche, welche nicht in reichen Gemeinden wohnen. |
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