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Der Beitrag beleuchtet die
verschiedenen Etappen im Aufbau der Muttersprachdidaktik und
erinnert an die gesellschaftlichen Anforderungen, die an Anfang
erfüllt werden mussten. Dabei werden sowohl eine einheitliche
Gangrichtung als auch unterschiedliche Ansätze und verschiedene
Forschungsarten der einzelnen Fachgebiete hervorgehoben. Anschliessend
analysiert der Artikel die Studien, die im letzten Vierteljahrhundert
im Bereich des schriftlichen Ausdruckes ausgeführt wurden
und berücksichtigt dabei die oben erwähnten Verschiedenheiten:
Einerseits forschte man im Hinblick auf Stellung und Erscheinungsbild
der Schreibdidaktik, auf Texttypologien und Textsorten und interessierte
sich für den Lernprozess derselben, andererseits wurde
die Schreibdidaktik selber zum Thema, welches entweder auf die
Didaktik der Textsorten oder die der Schreibtätigkeit fokussierte.
Heute setzen sich diese Recherchen in wissenschaftlichen Analysen
der Lehr-Lerntätigkeiten fort. Der Beitrag formuliert schliesslich
drei Forderungen für die Zukunft: stärkere Integration
der verschiedenen Strömungen des Lehrfachs; Lernziele neu
definieren und reorganisieren; die Lehrerbildung im Bereich
der Schreibdidaktik überdenken. |
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