| |
Dieser Beitrag plädiert
zunächst für ein ganzheitliches Angehen der Probleme
des Fremdsprachenerwerbs und -unterrichts, im Lichte einer integrierten
Sicht von dynamischen mehrsprachigen Repertoires und durch die
konsequente Steuerung von Lehren und Lernen mittels gemeinsamer
Standards. Zweitens wird auf eine ganze Reihe von Forschungslücken
hingewiesen, welche oft rationale schulpolitische Entscheide
im Sprachenbereich erschweren. Argumentiert wird drittens dahin,
dass im Hinblick auf die Schliessung dieser Lücken die
künstliche Trennung zwischen Forschung und Unterricht bzw.
zwischen angewandter Forschung, Ausbildung der Lehrkräfte
und Alltag der Unterrichtenden in einer Form von reflexiver
Praxis überwunden werden muss, um maximale Synergieeffekte
zu erzielen. |
|