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Der Artikel analysiert aus
einer bildungs- und sozialhistorischen Perspektive die Ursachen
und Konsequenzen des auffälligen Begriffswandels und Strategiewechsels
in den bildungspolitischen Debatten Deutschlands. die aktuelle
Konjunktur ökonomischer Begriffe und betriebswirtschaftlicher
Strategien wird im Zusammenhang des langfristigen Strukturwandels
des deutschen Bildungssystems, des Funktionsverlusts des Berechtigungswesens
und der Expansion kommerzieller Bildungsangebote im Umfeld des
staatlichen Bildungssystems während der letzten Jahrzehnte
interpretiert. Es wird die Entwicklungsperspektive zur Diskussion
gestellt, dass das staatliche und kostenfreie Bildungssystem
auf einen Kern von Pflichtschulen schrumpft und die für
Berufskarrieren relevanten Bildungszertifikate zunehmend in
privaten und kommerziellen Institutionen erworben werden. Der
Rückzug des Staates aus einem Kernbereich seiner traditionellen
Aufgaben und die Abwendung der sozialen Eliten vom öffentlichen
Bildungswesen würden die demokratische Struktur von Deutschland
verändern. |
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