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In den meisten Bildungssystemen
hat die Autonomie der Einzelschulen in den letzten 20 Jahren
zugenommen. Infolgedessen mussten diese Staaten eine Steuerungspolitik
etablieren, um die Aktivitäten der Akteure in die gewünschte
Richtung zu lenken. Während England und die USA eine an
den Resultaten (outcomes) orientierte Steuerung einführten
(positiv oder negativ anreizorientierte Mittelvergabe in Abhängigkeit
von den Leistungen der Schulen oder der Lehrpersonen) setzt
Frankreich eher auf eine Steuerung der Prozesse (Anreize zur
Durchsetzung von pädagogischen Methoden und Verfahrensweisen,
die auf nationaler Ebene als angemessen und «nachhaltig»
beurteilt werden).
Diese Politiken werden im vorliegenden Beitrag beschrieben und
unter der Perspektive der Kohärenz und der Entwicklungsrichtung,
die sie auslösen, miteinander verglichen. Zu prüfen
ist, ob das französische Modell ein praktizierbares Modell,
eine Alternative zum angelsächsischen Modell sei. Die Antwort
ist vorwiegend negativ; gleichzeitig wird deutlich, dass die
angelsächsischen Länder die beiden Steuerungsmodelle
zunehmend vermischen. |
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