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Es wird danach gefragt,
wie sich Akteure, Konstellationen der schweizerischen Bildungspolitik
und ihre Programmatik auf die Internationalisierung der Bildungspolitik
einstellen. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich sowohl zentralisierende
wie auch auf Differenz orientierte Akteure der Bildungspolitik
an internationalen Projekten beteiligen. Ausgangspunkt der Untersuchung
ist dabei die Entwicklung des historischen Gegensatzes zwischen
vertikal-koordinierender, stärker vereinheitlichender und
horizontal-koordinierender, auf Erhaltung der Differenz ausgerichteter
Politik. Während in den meisten politischen Feldern historisch
im allgemeinen die zweite Ausrichtung eindeutig dominant war,
hat sich in der Bildungspolitik konkurrenziell dazu auch die
erste entwickelt. In der Expansionsphase des Bildungssystems
in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird das bildungspolitische
Feld zunehmend differenziert. Neue Akteure treten auf und traditionelle
Akteure versehen sich mit wissenschaftsorientierten Stäben.
Dabei erschöpften sich beide historischen Orientierungen
zusehends programmatisch. Das stärkere Auftreten internationaler
Akteure, OECD, EU, das Hervortreten internationaler Foren, Konstellationen
und Strategien wird sowohl für historisch dezentral, auf
Differenz wie auch für historisch auf Vereinheitlichung
orientierte Akteure zur gemeinsamen Referenz. |
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