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Sich an die theoretischen
Vorschläge des situierten Lernens anlehnend stellt dieser
Beitrag eine Detailstudie über eine Mathematikstunde, deren
Ablauf durch verschiedene soziale Organisationsformen strukturiert
war, im vierten Primarschuljahr vor. Das Ziel ist, ausgehend
von der Analyse der interpersonalen Prozesse zwischen den Schülern
und mit dem Lehrer den gemeinsamen Plan der Klasse zu untersuchen,
indem die Miterarbeitung der Interpretation und der mathematischen
Argumentation bei einem komplexen Multiplikationsproblem analysiert
wird. Die Forschungsergebnisse zeigen einerseits, dass die gleiche
Norm, die für eine in der Mikrokultur der Klasse hoch bewertete
Beteiligungsstruktur steht, die didaktischen Interaktionen sowohl
in der kollektiven Interaktion als auch in den Gruppenarbeiten
strukturieren kann. Andererseits wird gezeigt, dass die Aktualisierung
dieser Norm in kontrastreichen Formen der Beteiligung zwischen
den Schülern erfolgt. |
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