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In der Pädagogik dominiert
ein Substanzdenken, das nach dem Eigentlichen und Wesentlichen
einer Sache fragt. Dem wird ein relationales Denken entgegengesetzt,
das in seiner anthropologischen Bedeutung erläutert wird.
Der Mensch erscheint als ein Verhältniswesen, das in drei
qualitativ verschiedenen Beziehungen steht: in Beziehung zu
den Dingen, zu anderen und zu sich selbst. Ausgehend von zwei
Beispielen wird die Bedeutung der Selbstbeziehung für die
Analyse von Erziehung und Unterricht herausgearbeitet. In der
Diskussion wird auf den Nutzen des relationalen Denkens für
die Entwicklung einer post-technologischen Theorie pädagogischen
Handelns hingewiesen. |
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