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»2/2001
23. Jahrgang
Thema
Schulerfolg und Schulversagen: neue Diskussionen, neue Herausforderungen
   
Philipp Notter
Schulversagen als ungenügende Kompetenzen im Lesen und Rechnen
 
Der Beitrag betrachtet Schulversagen als ungenügende Kompetenzen im Lesen und Rechnen nach langjährigem Schulbesuch. Er analysiert dazu die Ergebnisse des «International Adult Literacy Survey», der die Lese- und Rechenkompetenzen in der erwachsenen Bevölkerung untersuchte. Zwei Fragen stellen sich: 1. Wie verbreitet sind ungenügende Lese- und Rechenkompetenzen in der Schweiz, und 2. Muss man die Personengruppe, die höchstens eine Ausbildung auf Sekundarstufe I abgeschlossen hat, als Risiko-Gruppe betrachten? Von der einheimischen Bevölkerung weisen ca. 14 Prozent mindestens in einem der drei untersuchten Bereiche für die heutige Gesellschaft ungenügende Kompetenzen auf. Zwar nimmt dieser Prozentsatz bei den jüngeren Personen ab, doch weisen immer noch ca. 6 Prozent der jüngeren Personen mindestens in einem Bereich ungenügende Kompetenzen auf. Bei den Personen, die höchstens eine Ausbildung auf der Sekundarstufe I abgeschlossen haben, weisen ca. 39 Prozent in mindestens einem Bereich ungenügende Kompetenzen auf. Diese Gruppe muss damit als Risiko-Gruppe betrachtet werden..
   
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