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Thema
Schulerfolg
und Schulversagen: neue Diskussionen, neue Herausforderungen |
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Philipp
Notter
Schulversagen
als ungenügende Kompetenzen im Lesen und Rechnen |
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Der Beitrag betrachtet Schulversagen
als ungenügende Kompetenzen im Lesen und Rechnen nach langjährigem
Schulbesuch. Er analysiert dazu die Ergebnisse des «International
Adult Literacy Survey», der die Lese- und Rechenkompetenzen
in der erwachsenen Bevölkerung untersuchte. Zwei Fragen
stellen sich: 1. Wie verbreitet sind ungenügende Lese-
und Rechenkompetenzen in der Schweiz, und 2. Muss man die Personengruppe,
die höchstens eine Ausbildung auf Sekundarstufe I abgeschlossen
hat, als Risiko-Gruppe betrachten? Von der einheimischen Bevölkerung
weisen ca. 14 Prozent mindestens in einem der drei untersuchten
Bereiche für die heutige Gesellschaft ungenügende
Kompetenzen auf. Zwar nimmt dieser Prozentsatz bei den jüngeren
Personen ab, doch weisen immer noch ca. 6 Prozent der jüngeren
Personen mindestens in einem Bereich ungenügende Kompetenzen
auf. Bei den Personen, die höchstens eine Ausbildung auf
der Sekundarstufe I abgeschlossen haben, weisen ca. 39 Prozent
in mindestens einem Bereich ungenügende Kompetenzen auf.
Diese Gruppe muss damit als Risiko-Gruppe betrachtet werden.. |
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