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Thema
Schulerfolg
und Schulversagen: neue Diskussionen, neue Herausforderungen |
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Romano
Müller
Die
Situation der ausländischen Jugendlichen auf der Sekundarstufe
II in der Schweizer Schule. Integration oder Benachteiligung? |
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Gemäss der Theorie
des Humankapitals müssen die Schulen alles daran setzen,
die Bildungsressourcen ihrer Schülerinnen und Schüler
optimal zu nutzen. Der Vergleich ausgewählter Nationengruppen
auf der Sekundarstufe II mit autochthonen Schweizergruppen weist
aber für die Schweiz nach, dass für ausländische
Jugendliche die gesamte Bildungsbeteiligung niedrig ist. Besonders
erschwert ist für die ausländischen Jugendlichen der
Zugang zu den höheren Ausbildungsgängen der Mittelschulen,
aber auch den anspruchsvolleren Berufslehren. Hier allerdings
lässt sich ein Kompensationseffekt feststellen, der darin
besteht, dass ein relativ hoher Anteil von Ausländern in
den Berufslehren ebenso anspruchsvolle Berufe wählen wie
die Schweizerinnen und Schweizer. Der Autor kritisiert den Mechanismus
im schweizerischen Bildungssystem, durch den monolinguale Schüler
selbst bei schlechteren schulischen Voraussetzungen dem bilingualen
Ausländer vorgezogen wird als Präferentialismus, der
die Interessen der autochthonen Gruppe schützt, längerfristig
aber die sozialen und ökonomischen Interessen des Staates
unterläuft. |
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