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Bildungsexpansion wird
im vorliegenden Beitrag nicht in ihren quantitativen (mehr
Schülerinnen und Schüler, mehr Schulen, mehr Lehrpersonen,
längere Bildungslaufbahnen, höhere Bildungsbeteiligung),
sondern in ihren institutionellen Ausprägungen analysiert.
Im Zentrum des Interesses steht die Systemdifferenzierung
der Sekundarstufe II in den 1960er- und 70er-Jahren. Einerseits
werden die Hintergründe dieser Differenzierung ausgeleuchtet,
andererseits der Differenzierungsprozess sowohl für die
Gymnasien wie auch für die Berufsschulen rekonstruiert.
Abschliessend wird gezeigt, dass es sich beim Phänomen
Expansion durch Systemdifferenzierung um ein generelles Wachstumsphänomen
im Bildungssystem handelt, das nicht nur für die 1960er-
und 70er-Jahre und nicht nur für die Sekundarstufe II
Gültigkeit hat. |
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