Die vorliegende Studie
stammt aus Portugal, wo es den Mathematiklehrern der Sekundarschule
ernsthafte Probleme bereitet, ihre Schülerinnen und Schüler
zu motivieren, von denen viele an Mathematik uninteressiert
sind und bei Prüfungen durchfallen. Spezifische pädagogische
Verfahren, die in experimentellen Fallstudien angewendet wurden,
ermöglichten es uns, die verschiedenen Arbeitsmethoden
der Schüler zu beobachten, die zu zweit oder alleine
ein Algebraproblem lösten. Die Studie zeigt, welche Rolle
die Art des Verhältnisses der Schüler zueinander
in jedem Paar spielt und wie sich dieses Verhältnis zur
Leistung im Verstehen und Lösen der Aufgabe verhält.
Die Begeisterung unter den Schülern wuchs während
dieser Studie. Sobald die Schüler im Dialog miteinander
arbeiteten und sozio-kognitive Konflikte entstehen konnten,
verbesserten die Schülerinnen und Schüler ihre Haltung
gegenüber der Mathematik.
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